Heute wurde ein Memorandum zur Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen der bulgarischen Verteidigungsindustrie und der Regierung unterzeichnet.
Das Dokument sieht eine neue Form der Partnerschaft vor, bei der die Kommunikation verbessert und die Distanz zwischen beiden Seiten verringert werden soll.
Ziel sei es laut Verteidigungsminister Atanas Saprjanow, eine angemessene nationale Antwort auf die heutigen Anforderungen an die Modernisierung der Verteidigungsindustrie zu finden.
Der Vertreter des Verbandes „Bulgarische Verteidigungsindustrie“, Petar Georgiew, betonte, dass der Sektor im Ausland höher eingeschätzt werde als im eigenen Land.
Er forderte die Staatsführung auf, strategische Entscheidungen künftig gemeinsam mit der Branche zu entwickeln, und appellierte an die Regierung, bulgarischen Rüstungsunternehmen den Vorrang vor ausländischen zu geben.
Im Jahr 2023 werde die Produktion der 16 privaten Unternehmen im Verteidigungssektor einen Wert von etwas mehr als 4,2 Milliarden Lewa (rund 2,1 Milliarden Euro) erreichen, berichtete Reporter Dobromir Widew.
Redakteur: Miglena Angelowa
Übersetzt und veröffentlicht von Lyubomir Kolarov
Foto: BGNES
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