Bereits seit zehn Tagen dauern die Bemühungen an, den Brand im Nationalpark Rila einzudämmen, berichtete die BNR-Korrespondentin in Blagoewgrad, Keti Trentschewa.
Am schwierigsten ist die Lage an der nordöstlichen Front, wo der Wind trockene Gräser, Wacholder und umgestürzte Bäume immer wieder entfacht. Mehr als 70 Feuerwehrleute, Mitarbeiter der Parkverwaltung sowie Freiwillige aus den Gemeindeeinheiten von Simitli und Blagoewgrad kämpfen gegen die Flammen und den Wind, der ständig seine Richtung ändert. Das Feuer breitete sich weiter in der Gegend „Tschakaliza“ oberhalb der „Weißen Felsen“ aus – das Gelände ist alpin, stark geneigt und wird überwiegend von Hand gelöscht.
Derzeit wird nach Schluchten mit ausreichend Wasser gesucht, um ein System aufzubauen, mit dem das Feuer in 2.100 m Höhe bekämpft werden kann. Ein Hubschrauber von der Luftwaffenbasis „Krumowo“ traf ebenfalls ein; er erkundet die kritischsten Stellen, die aus der Luft angegriffen werden sollen.
Das Feuer zerstörte bereits mehr als 70 Hektar des geschützten Gebiets.
Redakteurin: Diana Zankowa
Übersetzt und veröffentlicht von Lyubomir Kolarov
Foto: Verteidigungsministerium
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