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Weltweite öffentliche Medien diskutieren in Sofia über aktuelle Herausforderungen

Präsident Rumen Radew: Die Medien müssen die Wahrheit suchen und verbreiten, unabhängig davon, ob sie bequem ist oder nicht

Foto: Ani Petrowa, BNR

Ohne Meinungsfreiheit und Pluralismus gibt es keine Demokratie und Freiheit. Dies erklärte Präsident Rumen Radew bei der Eröffnung der Jahreskonferenz der Internationalen Vereinigung der öffentlichen Medien in Sofia. Der Bulgarische Nationale Rundfunk ist zum ersten Mal Gastgeber des Forums, an dem 24 Radio- und Fernsehsender aus fünf Kontinenten teilnehmen.


Die öffentlichen Medien gehören zu den Grundpfeilern demokratischer Gesellschaften, und ihre Aufgabe ist im Zeitalter der Desinformation wichtiger denn je. Dies erklärte der Generaldirektor des Bulgarischen Nationalen Rundfunks, Milen Mitew, bei der Eröffnung der internationalen Konferenz.


„Medien, die aus öffentlichen Mitteln finanziert werden, aber unabhängig von der öffentlichen Gewalt sind – das gibt uns die Freiheit, nur einem einzigen Interesse nachzugehen: dem der Gesellschaft. Die öffentlichen Medien in einer demokratischen Gesellschaft können nicht als Mittel zum Angriff genutzt werden, aber wir sind eine hervorragende Verteidigungslinie. Eine Verteidigung gegen Desinformation, gegen Manipulation, gegen Lügen“, erklärte Mitew.


Das Forum widmet sich dem Thema „Öffentliche Medien – die Kraft der Argumente“, und die Diskussionen werden am 22. Oktober fortgesetzt.


Redakteur: Iwo Iwanow

Übersetzt und veröffentlicht von Rossiza Radulowa

Fotos: Ani Petrowa, BNR



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