Die Gastgeber des Folklore-Regenbogen-Festivals von Sosopol hatten sich alle Mühe gegeben, um den Wettbewerb in ein wahres Fest für die Freunde der bulgarischen Musikfolklore zu verwandeln. Die Teilnehmer selbst wurden sogar dahingehend unterstützt, dass sie keine Teilnahmegebühren entrichten mussten. Jene Interpreten, die eine Instrumentalbegleitung benötigten, bekamen diese ebenfalls problemlos. Direktorin des Folklorewettbewerbs ist Pepa Saprjanowa – eine populäre Volksliedsängerin aus der Strandscharegion in Südostbulgarien, die gleichzeitig auch unterrichtet und eine Kindergruppe leitet. Sie teilte uns Einzelheiten mit:
„Das zweite Jahr in Folge stand der Nationale Folklorewettbewerb „Sosopoler Regenbogen“ unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters der Gemeinde Sosopol, Panajot Reizi“, erzählt die Festivaldirektorin. „Das Ziel des Wettbewerbs besteht darin, Talente auf dem Gebiet der Musik- und Tanzfolklore zu entdecken und zu fördern. Die Festivaltage wurden speziell gewählt – der erste Veranstaltungstag war der 21. November – Mariä Tempelgang, der als Tag der christlichen Familie begangen wird. Jeder Teilnehmer erhielt eine Urkunde für seine Teilnahme und eine mit der Einstufung der Jury. Es kamen viele Gruppen, aber auch Einzelinterpreten – rund 160 an der Zahl, die verschiedenen Alters waren. Zu unserer Freude ist die Zahl der jungen Gesangs- und Instrumental-Solisten gestiegen. Das Niveau war sehr anspruchsvoll und die Jury hatte es nicht einfach, die Sieger zu ermitteln. Ein Preis ging auch an den jüngsten Teilnehmer – das war die vierjährige Katherina aus Burgas. Der älteste Teilnehmer war wiederum ein 86jähriger Dudelsackspieler, der ausgezeichnet spielte. Sonderpreise gingen ferner an den besten Nachwuchspädagogen und für hohe Leistungen auf dem Gebiet der Pädagogik.“
Zum ersten Mal wurden auf dem Wettbewerb „Sosopoler Regenbogen“ traditionelle bulgarische Trachten gezeigt; die Gesangsgruppe für authentische Folklore „Rutschaj“ aus der Stadt Topoli bei Warna, stellte typische Trachten aus ihrer Region vor.
„Ich bin glücklich, dass die bulgarische Folklore im Herzen von Jung und Alt weiterlebt und unser reiches Kulturerbe gepflegt wird“, sagte voller Zufriedenheit Pepa Saprjanowa abschließend.
Übersetzung: Wladimir Wladimirow
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