„Wir wollen damit die bulgarische Sprache und Musik popularisieren und setzen uns gleichzeitig dafür ein, dass mehr bulgarische Musik im Radio erklingt“, sagt der Musiker. „Im Dezember vergangenen Jahres begannen wir mit den Vorbereitungen für unsere Tournee. Sie wird uns durch Plewen, Pasardschik, Warna, Russe, Samokow, Sofia, Plowdiw und Stara Sagora führen. In jeder der Städte beteiligen sich an unseren Konzerten auch einheimische Interpreten. Unsere Initiative fand bei vielen Gruppen im Land Anklang. Ich möchte daran erinnern, dass alle Titel, die in Bulgarien zu Hits geworden sind, auf Bulgarisch gesungen werden. Unserer Meinung nach ist es unsinnig, Lieder in Englisch zu schreiben, wenn sie doch einzig für das heimische Publikum bestimmt sind. Wir nannten unsere Kampagne „Sing “Ich liebe dich!” auf Bulgarisch“, denn diese Worte sagen wir nicht nur im Leben, sondern singen sie auch häufig – dann aber leider auf Englisch. Natürlich darf jeder so singen, wie er will. Wir wollen aber Stellung beziehen und suchen nach landesweiter Unterstützung. Es gibt wohl kaum einen bulgarischen Musiker, der nicht will, dass mehr bulgarische Lieder im Radio zu hören sind. Unsere Kampagne wollen wir auch im kommenden Jahr fortsetzen und etliche weitere Städte besuchen. An dieser Stelle will ich allen Gemeinden danken, die uns unterstützen. Wir wollen ferner an alle jungen Musiker appellieren, die ihr Glück im Ausland versuchen, ihre Lieder in ihrer Muttersprache zu schreiben. Das ist eine ganz normale Sache.“
Die Musiker der Rock-Gruppe Horizont appellieren auch an die Textschreiber, qualitativ gute Lieder zu dichten. Sie sollen erzieherisch auf die jüngeren Generationen einwirken. In der letzten Zeit ist nämlich in Bulgarien eine Welle von Liedern zu bemerken, deren Texte jeglicher Ästhetik beraubt sind – sie sind abgeschmackt und zynisch. Ihnen haben viele populäre Sänger und Musiker den Kampf angesagt und zwar mit den Mitteln der Kunst.
Übersetzung: Wladimir Wladimirow
Das Leben von Virginia Sabewa – GINI ist Musik. Schon als Kind sang sie im Chor, später besuchte sie eine Musikschule, nahm am Format „X Factor“ teil und arbeitete im Ausland. Nach ihrer Rückkehr aus Norwegen widmete sie sich der Arbeit mit Kindern..
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