Mit 13 Ja-Stimmen, 6 Nein-Stimmen und einer Stimmenthaltung billigte der Haushaltsausschuss des bulgarischen Parlaments in erster Lesung den aktualisierten Haushalt für 2020, der wegen der Zusatzausgaben für den Kampf gegen die COVID-19-Seuche geändert werden musste. Damit wird die Obergrenze für die Aufnahme von Staatsschulden von 2,2 Milliarden Lewa (ca. 1,1 Mrd. Euro) auf 10 Milliarden Lewa (ca. 5 Mrd. Euro) angehoben.
Der neue Haushaltsplan 2020 geht von einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 3 Prozent aus. Die Arbeitslosenrate werde voraussichtlich von 2 Prozent (2019) bis auf 6,2 Prozent ansteigen. Der Export von Waren und Dienstleistungen werde seinerseits um durchschnittlich 16 Prozent schrumpfen. Allein der Export von Dienstleistungen, zu dem die Branchen Tourismus und Transport gezählt werden, werde einen Einbruch von nahezu 26 Prozent erleiden.
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Die Vereinigung des Industriekapitals in Bulgarien am 26. November hat zu Protesten gegen den Haushaltsentwurf für 2026 aufgerufen, der in zweiter Lesung verabschiedet werden soll. „Wir rufen nicht nur unsere Mitglieder, sondern alle..