„In Brüssel wird man aller Wahrscheinlichkeit nach nicht den Start zu EU-Beitrittsverhandlungen mit Nordmazedonien geben. Es bleibt zu hoffen, dass im Dezember noch Chancen dazu bestehen“, sagte der nordmazedonische Ministerpräsident Zoran Zaev in Berlin, wo er den Menschenrechtspreis der Friedrich-Ebert-Stiftung erhielt. Die Worte Zaevs zitierte die nordmazedonische Zeitung „Vecer“.
„Nordmazedonien wird einen Platz in der Europäischen Union haben, sobald es dazu bereit ist. Momentan ist Bulgarien der Ansicht, dass Nordmazedonien noch nicht bereit ist“, sagte ihrerseits im Bulgarischen Nationalen Fernsehen Vizepremier- und Außenministerin Ekaterina Sachariewa. „Bulgarien unterstützt weiterhin die Erweiterung der Europäischen Union und es handelt sich hier nicht um Erpressung“, betonte Sachariewa.
„Die Regierenden in Skopje haben sich die falsche Hoffnung gemacht, dass jemand Bulgarien unter Druck setzen werde, um seine Haltung zu ändern“, erklärte die Außenministerin. „Sobald die Emotionen nachlassen und Skopje aufhört, den Staat einzig auf der Grundlage einer antibulgarischen Ideologie aufzubauen, wird es viel mehr erhalten“, kommentierte Ekaterina Sachariewa.
„Bulgarien könnte wahre Freundschaft zeigen, anstatt den Verhandlungsbeginn zu blockieren“, zitierte die nordmazedonische Zeitung „Nezavisen Vesnik“ Hristijan Mickoski, Vorsitzender der „Inneren Mazedonischen Revolutionären Organisation – Demokratische Partei für Mazedonische Nationale Einheit“. Mickoski hatte die Anerkennung einer mazedonischen Minderheit in Bulgarien verlangt, übermittelte die bulgarische Nachrichtenagentur BTA.„Wir sehen einen rationalen Plan für einen schnellen Frieden von Präsident Donald Trump, nach dem sich die Lage auf dem Schlachtfeld für die Ukraine äußerst ungünstig entwickelt und er versucht, die Entstehung eines noch schlimmeren Szenarios und..
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