Mit der Ankündigung, dass die Proteste morgen fortgesetzt werden, haben die Straßenunternehmen ihre Lastwagen aus dem Zentrum von Sofia abgezogen. Zuvor hatten sie den Verkehr in der Innenstadt von Sofia blockiert. Die Demonstranten der Branchenkammer „Straßeninfrastruktur“ verlangen, dass ihnen das Geld für die ausgeführten Renovierungsarbeiten ausgezahlt wird. Sie verlangen ferner den Rücktritt der Regionalministerin Violeta Komitowa. Die Straßenbauarbeiter fordern ein Treffen mit dem Ministerpräsidenten der Übergangsregierung Stefan Janew.
Der Exekutivdirektor der Kammer, Dipl.-Ing. Lasar Lasarow, bestritt gegenüber dem BNR, dass der Protest politisch motiviert sei. „Sobald es wegen unberäumter Straßen zu Verkehrsunfällen kommt und Menschen im Schnee stecken bleiben, wird das Ausmaß des Problems sichtbar werden“, kommentierte Lasarow.
Straßenbauunternehmen der Branchenkammer seien bereit, gegen den Staat gerichtlich vorzugehen, da er ihnen etwas mehr als 450 Millionen Euro schulde, geht aus einem Schreiben an den Ministerpräsidenten hervor.
Am Freitag werden die Tiefsttemperaturen zwischen 4 und 9°C liegen, im Südosten bis 12°C; für Sofia werden sie bei etwa 6°C liegen. Im Verlauf der kommenden 24 Stunden wird es bewölkt bleiben. Fast im ganzen Land werden Regenfälle einsetzen. Tagsüber..
Das Bezirksgericht Warna hat den Bürgermeister der Stadt, Blagomir Kozew, gegen eine Kaution von 200.000 Lewa (etwa 102.258 Euro) auf freien Fuß gesetzt. Anhänger des Bürgermeisters sowie Sympathisanten der Partei „Wir setzen die..
Drei Personen, darunter ein italienischer Staatsbürger, wurden beim gestrigen Großprotest gegen die Annahme des Haushalts vor dem Parlamentsgebäude festgenommen, teilte der Direktor der Stadtpolizei Sofia, Generalkommissar Ljubomir Nikolow, mit...