Sendung auf Deutsch
Textgröße
Bulgarischer Nationaler Rundfunk © 2026 Alle Rechte vorbehalten

Bulgarien prüft bestehende Verträge für Transit von russischem Gas

Foto: BGNES

Trotz der von Gazprom eingestellten Gaslieferungen habe Bulgarien kein Versorgungsproblem, erklärten auf einer gemeinsamen Pressekonferenz Premierminister Kyrill Petkow und Vizepremier Assen Wassilew, Kovorsitzende der Partei „Wir setzen die Veränderung fort“. Beide Politiker bestätigten, dass Bulgarien keiner Forderung außerhalb des Vertrages mit Gazprom Export nachkommen werde. Nach der einseitigen Verletzung des Gasliefervertrags durch Russland sei Bulgarien als Gegenmaßnahme dabei, alle bestehenden Verträge für den Transit von russischem Gas zu prüfen, kündigte Petkow an, versicherte aber, dass der Transit noch laufe. Ihm zufolge wurde das Gas deshalb zuerst in Polen, Bulgarien und Litauen gestoppt, weil sie laut Kalender an der Reihe waren, zu zahlen.
 Sollten Bulgarien und Polen zustimmen, russisches Erdgas im Rahmen des neuen Systems in Rubel zu bezahlen, würden die Lieferungen an sie wieder aufgenommen, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow, der vom BNR-Korrespondent in Moskau Angel Grigorow zitiert wurde.



Последвайте ни и в Google News Showcase, за да научите най-важното от деня!

mehr aus dieser Rubrik…

Iwelin Michajlow

Antikorruptionskommission ermittelt gegen „Welitschie“

Die Antikorruptionskommission untersucht ein weitreichendes Schema für Immobilienbetrug und Geldwäsche rund um den mit dem Parteivorsitzenden von „Welitschie“ Iwelin Michajlow verbundenen „Historischen Park“. Unter den Festgenommenen sind die..

veröffentlicht am 26.11.25 um 14:51

EU-Kommission warnt Bulgarien vor Haushaltsdefizit 2026

Sechs Staaten, darunter auch Bulgarien, sind laut dem Herbstpaket des Europäischen Semesters der EU-Kommission für die Haushalte der Mitgliedstaaten im Jahr 2026 gefährdet, die fiskalischen Vorgaben der EU nicht einzuhalten.  Weitere zwölf..

veröffentlicht am 26.11.25 um 10:50

Haushaltsentwurf 2026 sorgt für Unmut und Proteste

Die Vereinigung des Industriekapitals in Bulgarien am 26. November hat zu Protesten gegen den Haushaltsentwurf für 2026 aufgerufen, der in zweiter Lesung verabschiedet werden soll. „Wir rufen nicht nur unsere Mitglieder, sondern alle..

veröffentlicht am 26.11.25 um 09:20