Sendung auf Deutsch
Textgröße
Bulgarischer Nationaler Rundfunk © 2025 Alle Rechte vorbehalten

Bulgarien und Nordmazedonien zu Gesprächen nach Paris eingeladen

Foto: Archiv

Der französische Präsident Emmanuel Macron habe seine Bereitschaft bekundet, sich zum gegebenen Zeitpunkt mit bulgarischen und nordmazedonischen  Regierungsvertretern in Paris zu treffen, damit sie ein bilaterales Abkommen abschließen können, verkündete das Büro des Präsidenten.
Macron habe am 6. Juni mit dem bulgarischen Präsidenten Rumen Radew und dem nordmazedonischen Ministerpräsidenten Dimitar Kovačevski ein Telefonat „im Rahmen der Bemühungen der französischen Präsidentschaft in den vergangenen Wochen, die Suche nach einer Lösung des Streits zwischen den beiden Ländern zu unterstützen“ geführt, um so die europäische Perspektive Nordmazedoniens Realität werden zu lassen“, heißt es in der Erklärung.
"Wir haben nicht die Absicht, uns in das Gespräch zwischen Sofia und Skopje einzumischen oder Druck auszuüben", sagte die französische Botschafterin in Sofia, Florence Robin, in einem Interview für den Fernsehsender TV1. „Unsere Rolle besteht darin, den Dialog zu erleichtern und Lösungen vorzuschlagen, die möglichst beide Seiten zufrieden stellen“, unterstrich die Botschafterin.
Premierminister Kyrill Petkow kommentierte, dass Sofia unter Druck nichts unternehmen werde. Man versuche zu prüfen, ob die bulgarischen Wünsche zur Unterstützung der Bulgaren in Nordmazedonien durch Europa garantiert werden können, so Petkow.



Последвайте ни и в Google News Showcase, за да научите най-важното от деня!

mehr aus dieser Rubrik…

Rumen Radew: Frieden in der Ukraine wird von den Siegern bestimmt

„Wir sehen einen rationalen Plan für einen schnellen Frieden von Präsident Donald Trump, nach dem sich die Lage auf dem Schlachtfeld für die Ukraine äußerst ungünstig entwickelt und er versucht, die Entstehung eines noch schlimmeren Szenarios und..

veröffentlicht am 25.11.25 um 12:00
Wladimir Perew

Die Hasssprache in Skopje führte zu einem Übergriff auf den Journalisten Wlado Perew

In einem Geschäft in Skopje wurde der Journalist und Doyen der bulgarischen Gemeinschaft in Nordmazedonien, Wladimir Perew, öffentlich beschimpft und körperlich angegriffen.  Über den Vorfall berichtete er selbst in einer Veröffentlichung auf..

veröffentlicht am 25.11.25 um 10:05

Bulgarien klettert auf Platz 11 im globalen DQL-Ranking

Bulgarien belegt in diesem Jahr den elften Platz im weltweiten Index „Digital Quality of Life 2025“ (DQL) des Unternehmens Surfshark, nachdem es im Vorjahr auf Platz 18 rangierte. Der Index untersucht und verfolgt das digitale Wohlergehen der..

veröffentlicht am 25.11.25 um 09:20