Sendung auf Deutsch
Textgröße
Bulgarischer Nationaler Rundfunk © 2026 Alle Rechte vorbehalten

Protest gegen Schließung von „Mariza Ost 2“ und gegen höhere Strompreise

Stanimir Georgiew
Foto: BGNES

Energiearbeiter und Bergleute des Wärmekraftwerks „Mariza Ost 2“ haben im Parlament einen Antrag für den Bau einer Anlage zum Auffangen von Kohlendioxid eingereicht.

Die Anlage könnte die Schließung des Kraftwerks verhindern, erklärte der Gewerkschaftsvorsitzende Stanimir Georgiew gegenüber dem BNR.

Die Gewerkschaften sind unzufrieden mit den Änderungen des Energiegesetzes, wonach das Kohlekraftwerk „Mariza Ost 2“ am 1. Juli 2024 stillgelegt werden muss.

Stanimir Georgiew zufolge sollte der Staat auf die Beine kommen und das Geld aus dem Wiederaufbau- und Nachhaltigkeitsplan neu aushandeln. Die Finanzierung der Anlage könnte auch von den Kraftwerken selbst übernommen werden.

„Während der Coronavirus-Pandemie haben unsere Anlagen dieses Geld in einem Jahr erwirtschaftet“, erinnerte Georgiew.

Die Demonstranten führten als Beispiel an, dass Rumänien, Polen und Schweden ihre Pläne bereits neu ausgehandelt haben und keine Kapazitäten abbauen werden.




Последвайте ни и в Google News Showcase, за да научите най-важното от деня!

mehr aus dieser Rubrik…

Rumen Radew: Frieden in der Ukraine wird von den Siegern bestimmt

„Wir sehen einen rationalen Plan für einen schnellen Frieden von Präsident Donald Trump, nach dem sich die Lage auf dem Schlachtfeld für die Ukraine äußerst ungünstig entwickelt und er versucht, die Entstehung eines noch schlimmeren Szenarios und..

veröffentlicht am 25.11.25 um 12:00
Wladimir Perew

Die Hasssprache in Skopje führte zu einem Übergriff auf den Journalisten Wlado Perew

In einem Geschäft in Skopje wurde der Journalist und Doyen der bulgarischen Gemeinschaft in Nordmazedonien, Wladimir Perew, öffentlich beschimpft und körperlich angegriffen.  Über den Vorfall berichtete er selbst in einer Veröffentlichung auf..

veröffentlicht am 25.11.25 um 10:05

Bulgarien klettert auf Platz 11 im globalen DQL-Ranking

Bulgarien belegt in diesem Jahr den elften Platz im weltweiten Index „Digital Quality of Life 2025“ (DQL) des Unternehmens Surfshark, nachdem es im Vorjahr auf Platz 18 rangierte. Der Index untersucht und verfolgt das digitale Wohlergehen der..

veröffentlicht am 25.11.25 um 09:20