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Wiederaufforstung in Pirin könnte ein halbes Jahrhundert dauern

Foto: Facebook/ Marti Dimow

Mehr als 4.500 Hektar Wald im Pirin-Gebirge wurden durch die Brände nach dem 25. Juli zerstört. 

Das teilte der Direktor des Staatlichen Forstamts Strumjani, Iwan Risow, der BTA mit.

Noch immer gebe es örtlich kleinere Brandherde im Gelände. Die aktuellen Schadensdaten beruhen ausschließlich auf Satellitenbildern. Die Brände loderten weiterhin in höheren Lagen am Rand des Gebiets, jedoch nur als Bodenfeuer – eine gefährliche Kronenfeuerausbreitung sei nicht zu erwarten. Es gebe keine Ausweitung der Brände und auch keine Gefahr für die umliegenden Ortschaften, betonte Risow.

„Wir hoffen auf Regen, denn die lokalen Glutherde könnten weiterhin aufflammen. Die Lage bleibt kritisch, wir können nicht sagen, dass das Feuer vollständig gelöscht ist“, erklärte er.

Die zerstörten Waldflächen seien rund 50 Jahre alt gewesen. Eine Wiederherstellung derselben Waldstruktur werde deshalb ebenfalls etwa ein halbes Jahrhundert in Anspruch nehmen, so der Forstexperte.

Redakteur: Iwo Iwanow

Übersetzt und veröffentlicht von Lyubomir Kolarov

Foto: Facebook



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