In den ersten sieben Monaten des Jahres 2025 ist der Stromexport Bulgariens im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2024 gestiegen.
Das positive Saldo beläuft sich auf 230.000 Megawattstunden, erklärte der Direktor des Elektronischen Energiesystembetreibers (ESO), Angelin Zatschew, gegenüber dem BNR.
Nach einer Änderung der Ausgleichsmethodik hätten sich die Marktteilnehmer mit unregelmäßigen Erzeugungskapazitäten „diszipliniert“, sodass derzeit keine Probleme bei der Systemstabilität zu erwarten seien. In diesem Bereich gehöre Bulgarien zu den Top fünf Ländern Europas, so Zatschew.
Das Land speichert inzwischen Solarstrom in privat finanzierten Batteriesystemen. Diese verfügen über eine Leistung von rund 500 Megawatt und eine Speicherkapazität von etwa 1.300 Megawattstunden – das entspricht etwa 1,5 Prozent des täglichen Verbrauchs.
Redakteur: Iwo Iwanow
Übersetzt und veröffentlicht von Lyubomir Kolarov
Foto: BGNES
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