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Vizepräsidentin Ilijana Jotowa bei den Bulgaren in Moldau

Sie überreicht den Preis des BNR-Essaywettbewerbs

Ilijana Jotowa bei der Eröffnung eines Denkmals von Wassil Lwvski in Taraclia im Jahr 2023.
Foto: BTA

Die Vizepräsidentin Ilijana Jotowa hält sich am 19. und 20. September in Taraclia, Moldau, auf. 
Heute ist sie offizieller Gast bei einer feierlichen Zeremonie zur Auszeichnung der Preisträger des vom Bulgarischen Nationalen Rundfunk organisierten Essaywettbewerbs für Schülerinnen, Schüler und Studierende aus der bulgarischen Diaspora in der Ukraine und in Moldau. Die Initiative steht unter der Schirmherrschaft der Vizepräsidentin, wird vom Bildungs- und Wissenschaftsministerium unterstützt und soll die Bindungen zu den bulgarischen Gemeinschaften weltweit stärken. Die Teilnehmenden im Alter von 11 bis 19 Jahren schrieben über eine bulgarische historische Persönlichkeit, der sie gern begegnen würden, sowie über ein Gedicht, das ihnen Hoffnung und Kraft gibt.

Volksliedsängerin Julija Gatderowa
Das Programm wird von einer Folkloregruppe des Orchesters für Volksmusik des Bulgarischen Nationalen Rundfunks, dem Quartett „Swetoglas“ und der Volksliedsängerin Julija Gatderowa begleitet.

Квартет ''Светоглас''
Ein weiterer Schwerpunkt des Besuchs von Ilijana Jotowa ist ein Treffen mit der Leitung der Universität Russe „Angel Kantschew“ und ihrer neu eröffneten Filiale in Taraclia. Diese ist Nachfolgerin der Staatlichen Universität Taraclia „Grigorij Zamlak“. Die Umwandlung eröffnet mehr Möglichkeiten für Ausbildung und die Gewinnung junger Menschen mit verschiedenen Fachrichtungen. Die Idee für die Filiale entstand bereits beim ersten Besuch von Jotowa in Moldau als Vizepräsidentin im Jahr 2017.


Am 20. September wird Jotowa auf Einladung des Vorsitzenden des Bezirks Taraclia das 24. Internationale ethnokulturelle Festival „Vielfalt in der Einheit“ eröffnen. Das Festival präsentiert die Traditionen, Lebensweisen und die Kultur der verschiedenen Ethnien, die in der Republik Moldau leben. Im Bezirk Taraclia sind mehr als 70 Prozent der Bevölkerung bulgarischer Herkunft, die Gemeinschaft blickt auf eine über 200-jährige Geschichte zurück.

Redakteurin: Miglena Iwanowa

Übersetzt und veröffentlicht von Lyubomir Kolarov 

Foto: Privatarchiv, BTA, Ani Petrowa, BTA / Archiv



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