Die Bewahrung und künstlerisch wertvolle Interpretation der bulgarischen Volksmusik ist seit Langem die Mission von Neli Andreewa – Sängerin, Dirigentin und Pädagogin. Sie ist durch zahlreiche Formationen bekannt, unter anderem durch den von ihr gegründeten Chor Nuscha. Das neue Album des Chors – „Glückbringender Blumenstrauß“ – wird am 13. November in Sofia erstmals live vorgestellt. Es enthält die ersten Choraufnahmen mit Volksliedbearbeitungen der herausragenden bulgarischen Sängerin, Komponistin, Dirigentin und Pädagogin Stefka Kuschlewa (1938–2019).
„Glückbringender Blumenstrauß“ ist eine Zusammenstellung von Liedern, die der Chor im gleichnamigen Bühnenprogramm von Stefka Kuschlewa aufgeführt hat. Das Werk bezieht sich auf einen alten Brauch aus dem Rhodopengebirge: Junge Mädchen werfen an einem bestimmten Tag Blumensträuße ins Wasser, um sich symbolisch ihrem Auserwählten zu versprechen.

Neli Andreewa erzählt:
„Der Chor Nuscha besteht seit 2012. Wir haben viele Höhen und Tiefen erlebt, großartige Momente, zahlreiche Konzerte im Ausland… Wir haben beeindruckende Projekte geschaffen, auf die wir bis heute stolz sein können. Doch dieses hier ist das wichtigste und bedeutendste – ich betrachte es als meine persönliche Mission nach 30 Jahren Musikerfahrung und mehr als zehn Jahren als Leiterin des Chors. Auch wenn die Sängerinnen keine professionelle musikalische Ausbildung haben, arbeiten wir nahezu auf professionellem Niveau. Ich bin sehr stolz, dass wir dieses Projekt präsentieren dürfen – es ist etwas, das tief in meiner Seele gewachsen ist, ein Traum aus meiner Jugend, der nun Wirklichkeit wird. Ich habe die Musikschule in Schiroka Laka absolviert, deren Direktorin damals Stefka Kuschlewa war. Ich gehörte zu ihrem letzten Jahrgang vor ihrer Pensionierung. Das war eine wunderbare Zeit, in der wir nicht nur Musik, sondern auch Kunst, Haltung und Menschlichkeit lernten. Dieses Projekt ist deshalb weit mehr als nur ein musikalisches Vorhaben – es ist die Musik einer ganzen Generation. Für mich und für uns alle ist es eine Lebensmission, das, was sie ausdrücken wollte, hörbar zu machen. Wir werden wahre Meisterwerke zu hören bekommen.“
Autorin: Diljana Tratschewa
Übersetzt und veröffentlicht von Lyubomir Kolarov
Fotos: Facebook/Nusha Choir
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