Sendung auf Deutsch
Textgröße
Bulgarischer Nationaler Rundfunk © 2025 Alle Rechte vorbehalten

Russland setzt bei Verhandlungen mit der Ukraine auf Vermittler

Foto: EPA/BGNES

Laut einem Bericht des Büros des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte sind seit Beginn der russischen Invasion am 24. Februar 2022 in der Ukraine 7.155 Zivilisten ums Leben gekommen. Am 5. Februar belief sich die Zahl der verwundeten Zivilisten auf 18.817. Die meisten zivilen Opfer wurden durch Artilleriebeschuss, Raketenbeschuss und Luftangriffe getötet, heißt es im Bericht.

Entlang der Frontlinie, die sich in den letzten 24 Stunden nicht wesentlich verändert hat, richteten sich die russischen Angriffe in fünf Richtungen auf Kupjansk, Liman, Bachmut, Awdijiwka und Nowopawlowsk. Der Angriff auf Bachmut auf einer Front von 7 Kilometern war besonders massiv und erbittert, wurde aber nach mehr als drei Stunden Kampf abgewehrt, teilte der ukrainische Generalstab mit.

Der Kreml ist sich bewusst, dass er seine Ziele in der Ukraine nicht erreichen kann und bittet daher um Verhandlungen, sagte Oleksij Danilow, Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine. Deshalb greifen die Russen bei den Gesprächen auf einen Pool bereitwilliger Vermittler zurück, denen sich nun auch Brasilien angeschlossen hat, so Danilow. Er erinnerte daran, dass Kiew nur dann verhandeln wird, wenn die ukrainischen Bedingungen erfüllt werden - dass Moskau seine Truppen bis zu den Grenzen von 2014 zurückzieht und Reparationen für die durch die Aggression verursachten Schäden zahlt.



Последвайте ни и в Google News Showcase, за да научите най-важното от деня!

mehr aus dieser Rubrik…

Iwelin Michajlow

Antikorruptionskommission ermittelt gegen „Welitschie“

Die Antikorruptionskommission untersucht ein weitreichendes Schema für Immobilienbetrug und Geldwäsche rund um den mit dem Parteivorsitzenden von „Welitschie“ Iwelin Michajlow verbundenen „Historischen Park“. Unter den Festgenommenen sind die..

veröffentlicht am 26.11.25 um 14:51

EU-Kommission warnt Bulgarien vor Haushaltsdefizit 2026

Sechs Staaten, darunter auch Bulgarien, sind laut dem Herbstpaket des Europäischen Semesters der EU-Kommission für die Haushalte der Mitgliedstaaten im Jahr 2026 gefährdet, die fiskalischen Vorgaben der EU nicht einzuhalten.  Weitere zwölf..

veröffentlicht am 26.11.25 um 10:50

Haushaltsentwurf 2026 sorgt für Unmut und Proteste

Die Vereinigung des Industriekapitals in Bulgarien am 26. November hat zu Protesten gegen den Haushaltsentwurf für 2026 aufgerufen, der in zweiter Lesung verabschiedet werden soll. „Wir rufen nicht nur unsere Mitglieder, sondern alle..

veröffentlicht am 26.11.25 um 09:20