Sendung auf Deutsch
Textgröße
Bulgarischer Nationaler Rundfunk © 2025 Alle Rechte vorbehalten

Bei Ölstopp aus Russland könnte Bulgarien 6 Monate aushalten

Assen Wassilew
Foto: BGNES

Die Europäische Kommission wird Bulgarien die Möglichkeit geben, weiterhin russisches Öl zu beziehen. Gleichzeitig wird man aber nach einer Diversifizierung der Ölimporte suchen. Laut Vizepremier und Finanzminister Assen Wassilew könnte die bulgarische Wirtschaft selbst bei einer Schließung des Bosporus für die Schifffahrt und einer Einstellung der Öllieferungen aus Russland weitere sechs Monate aushalten. Im Staatshaushalt seien Puffer vorgesehen, um schnell auf ein solches Szenario reagieren zu können. Im Interesse Bulgariens sei es, einerseits eine Ausnahme von den Ölsanktionen zu erhalten und andererseits die Öllieferanten schrittweise zu diversifizieren, sagte Assen Wassilew. Geplant sei der Bau einer Autobahn, von Eisenbahnlinien und Ölpipelines, die Alexandroupolis, Burgas, Warna und Constanta verbinden. Was Lukoil-Neftochim betrifft, könne die Raffinerie nicht verstaatlicht werden, weil sie juristisch kein russisches, sondern ein schweizerisches Unternehmen sei und somit nicht auf die Verbotsliste gesetzt sei.



Последвайте ни и в Google News Showcase, за да научите най-важното от деня!

mehr aus dieser Rubrik…

Finanzministerium hat Haushaltsentwurf 2025 vorgelegt

Bis zu 6,4 Milliarden Lewa (3,3 Milliarden Euro) beträgt das geplante Defizit für 2025, was 3 Prozent des BIP entspricht. Der Ausgabenteil wird 40 Prozent des BIP nicht überschreiten. Das den Gemeinden zugesagte Investitionsprogramm ist im..

veröffentlicht am 19.02.25 um 09:50

Gedenkfeiern zu Ehren unseres Nationalhelden Wassil Lewski

Mit einer Gedenkfeier im Zentrum von Sofia wird heute der 152. Todestag von Wassil Lewski begangen. Sie beginnt um 18.00 Uhr vor dem Denkmal des Freiheitsapostels. Ab 11.00 Uhr wird vor dem Wassil-Lewski-Denkmal im Wohnviertel Gorubljane das..

veröffentlicht am 19.02.25 um 09:15

„Wasraschdane“ mit Protest gegen Beitritt zur Eurozone

Die Partei „Wasraschdane“ organisiert am 22. Februar vor der Bulgarischen Nationalbank BNB eine Demonstration gegen den Beitritt Bulgariens zur Eurozone und für den Erhalt des bulgarischen Lew. Man geht davon aus, dass sich auch andere..

veröffentlicht am 19.02.25 um 08:35